Die Umwelt im Fokus


Naturschutzgebiete, seltene Tiere und Pflanzen zu fotografieren, kann für jeden Fotografen eine Herausforderung sein. Nicht nur die Technik selbst erfordert Können, um die Gebiete naturgetreu auf Fotografien darstellen zu können, sondern auch Verhaltensregeln in den jeweiligen Gebieten erschweren es Naturfotografen aus den geeigneten Blickwinkeln ideale Aufnahmen machen zu können. Hinzu kommt die Wahl der geeigneten Kamera, um erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen. Eine Nikon D5300 bietet dabei optimale Voraussetzungen für erfolgreiche Naturschutzfotografie.

Schutzgebiete in Deutschland

Im Dezember 2012 gab es in Deutschland über 8589 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 1.341.396 Hektar. Dies entspricht etwa 3,8 % der Gesamtfläche Deutschlands, wobei die Stadtstaaten Hamburg und Bremen, sowie die Länder Brandenburg und Nordrhein-Westfalen überdurchschnittliche Flächenanteile aufweisen. Bisher gibt es noch keine Städte in Deutschland mit ausgewiesenen Umweltzonen für Umweltplaketten. Allerdings würde eine Plakettenpflicht und Schutzzonen für Naturschutzgebiete und ländliche Regionen für die künftige Umwelterhaltung nur von Vorteil sein.


Die Nikon D5300

Nikon D5300 Wattenmeer Sonnenuntergang

Mit einer Nikon D5300 lassen sich Naturschutzgebiete wie das Wattenmeer bei Sonnenuntergang mit optimaler Belichtung festhalten

Es gibt zahlreiche Spiegelreflexkameras um Panoramafotos und Natur-phänomene festzuhalten. Allerdings kommt es hier auf wesentliche Kamerafunktionen der DSLR an, um möglichst viele Eindrücke auch fotografisch aufnehmen zu können. Die Nikon D5300 ist eine geeignete Kamera mit 24,2 Megapixeln und integrierten Wi-Fi- und GPS-Funktionen. Mit ihr können Naturaufnahmen ausgesprochen scharf erfasst werden. Speziell für die Naturschutzfotografie sind einige technische Elemente der Nikon D5300 von Vorteil: neben dem integrierten GPS-Empfänger und der hohen Megapixel-Anzahl enthält die Kamera einen drehbaren Monitor, zahlreiche Motivprogramme und die Möglichkeit, Serienaufnahmen durchzuführen.

Vorteile der Nikon D5300 für die Naturschutzfotografie

Die Nikon D5300 verfügt über einen drehbaren Monitor. Dadurch können Fotos und Filme aus interessanten Perspektiven getätigt werden. Ebenso für Perspektiven aus schwierigen Blickwinkeln aufgrund von Abgrenzungen oder anderen Absperrungen im Naturschutzgebiet kann der drehbare Monitor der Nikon D5300 von Vorteil sein. Selbst bei schwachem Licht und bei dunkler Umgebung sind gestochen scharfe Aufnahmen möglich.

Die Nikon D5300 verfügt ebenfalls über einen integrierten GPS-Empfänger. Dadurch ist es möglich, grade bei Naturaufnahmen, die geographische Position genau festzulegen.

Nikon D5300 Lüneburger Heide Wälder

Das charakteristische Gewächs Sandheide, als auch seltene Säugetiere und Vögel sind mit einer Nikon D5300 gut zu erfassen

Die Nikon D5300 besitzt weiterhin zahlreiche Motivprogramme. Dadurch können Motive, wie „Sport“, „Strand“ oder „Schnee“ schnell in bester Qualität gefertigt werden. Der Benutzer kann das passende Motivprogramm der Nikon D5300 für die jeweilige Aufnahme auswählen, wobei die Kamera automatisch sämtliche Einstellungen, wie Belichtung, Picture-Control und ISO-Empfindlichkeit anpasst.

Die Nikon D5300 bietet weiterhin die Möglichkeit, Serienaufnahmen mit 5 Bildern pro Sekunde vorzunehmen. Hier können z. B. schnelle Bewegungen von Tieren optimal eingefangen werden. Durch zusätzliche Effekte und Farbfilter können einzigartige Fotos und Filme erstellt werden.


Verhaltensweisen in Schutzgebieten

In Naturschutzgebieten wie auch Wasserschutzgebieten, die begehbar sind, lässt sich fast immer von den ausgewiesenen Wegen aus beobachten und fotografieren. Solange der Fotograf mit seiner Nikon D5300 auf diesen Wegen bleibt, sind die im Naturschutzgebiet lebenden Tiere an Fußgänger und auch Radfahrer gewöhnt und verhalten sich normal. Werden jedoch die Wege verlassen, wird oft die Fluchtdistanz der Tiere unterschritten. In der Regel lassen sich die meisten Fotos mit einer Nikon D5300 oder einer anderen Kamera dort machen, wo die Tiere an den Menschen gewöhnt sind.

Nikon D5300 Sumpfschildkröte Sumpfschilf

Sumpfschildkröten sollten nur aus sicherer Entfernung fotografiert werden. Mit einer Nikon D5300 lassen sie sich jedoch nah genug heranzoomen zum Fotografieren.

Grundsätzlich gilt laut Bundesamt für Naturschutz jedoch, dass ein Stören von Tieren in deren natürlicher Umgebung nicht zu rechtfertigen ist. An diese Regel sollte sich jeder Naturfotograf halten. Naturschutzgebiete sind in der Regel durch entsprechende Schilder markiert wobei auf diesen Schildern unmissverständlich verschiedene Verhaltensregeln aufgelistet sind.

    Generell ist jedoch folgendes Verhalten in Naturschutzschutzgebieten verboten:

  • Teile von Pflanzen oder Pilzen abschneiden, abreißen, entfernen, ausgraben oder anderweitig zu beschädigen
  • Verlassen ausgewiesener Wegen
  • Tiere bewusst stören oder nachahmen
  • Während der Nist- oder Brutzeit lärmen
  • Baden oder Tauchen in Gewässern

Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht und mit Geldstrafen geahndet. Gerade Naturfotografen sollten sich daher an die in Naturschutzgebieten geltenden Regeln halten. Nur in Ausnahmefällen werden auch Führungen durch Naturschutzgebiete angeboten.


Verhaltensregeln des Naturfotografen

Der Naturfotograf sollte die Verhaltensweisen von Tieren und deren Gewohnheiten kennen. Ebenso sollte er ein wirklicher Freund der Natur sein und seine Aktivitäten nicht auf Kosten ihrer Geschöpfe verfolgen. Dazu gehört es, den Artenschutz zu unterstützen, wie es sich auch Greenpeace zum Ziel gemacht hat, als auch Respekt der Natur und den ausgewiesenen Gebieten, sowohl in Deutschland, als auch im Ausland, entgegenzubringen.


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